Dienstleistungen

7. AI-Officer-Service

7. AI Officer als monatliche Dienstleistung

AI einzuführen ist heute keine Besonderheit mehr.
AI verantwortungsvoll, dokumentiert, EU-AI-Act-bewusst und geschäftlich kontrolliert zu betreiben — das wird der nächste Wettbewerbsvorteil sein.

Die Frage ist nicht, ob Ihr Unternehmen AI einsetzen wird.
Wahrscheinlich tut es das bereits – nur wissen Sie es möglicherweise noch nicht.

Die eigentlichen Fragen lauten:

  • Wer überwacht das? 
  • Wer dokumentiert es? 
  • Wer übernimmt intern die Verantwortung dafür? 
  • Und was werden Sie antworten, wenn ein Kunde, Partner oder ein Audit-Umfeld erstmals nach der EU-AI-Act-Compliance fragt?

Genau deshalb haben wir den AI Officer Service geschaffen: um Ihnen diese Verantwortung abzunehmen.

TLDR

AI wird heute von vielen Unternehmen noch als schneller Wettbewerbsvorteil behandelt. Morgen wird daraus jedoch eine ernsthafte Frage der Compliance, Dokumentation und Verantwortung.

Aufgrund des EU AI Act wird es nicht ausreichen zu sagen: „Wir nutzen AI“ oder „Wir bauen AI Workflows“. Man muss wissen, welches AI-System im Unternehmen im Einsatz ist, wofür es verwendet wird, welche Daten betroffen sind, wer es überwacht, welche Risiken es birgt und wie es dokumentiert ist.

Der AI Officer Service liefert genau darauf eine Antwort: Als externe, monatlich vergütete AI-Verantwortlichenrolle unterstützen wir Ihr Unternehmen dabei, nicht hastig und nachträglich zu versuchen, den Regeln des AI-Zeitalters zu entsprechen, sondern den AI-Betrieb rechtzeitig, strukturiert und geschäftlich sinnvoll aufzubauen.

Wenn Sie AI Workflows bauen, werden Ihre Kunden bald fragen:

„Ist das aus Sicht des EU AI Act geregelt?“

Wenn Ihr Unternehmen AI Workflows nutzt, werden Sie früher oder später selbst beantworten müssen:

„Wer ist dafür innerhalb des Unternehmens verantwortlich?“

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Ausführlicher

AI ist schneller in den Unternehmensalltag eingezogen, als die meisten Unternehmen sich darauf hätten vorbereiten können.

Heute schreibt AI bereits Texte, beantwortet Kundenanfragen, verarbeitet Dokumente, bereitet Angebote vor, analysiert Daten, unterstützt den Vertrieb, hilft im HR-Bereich, automatisiert die Administration und taucht in immer mehr entscheidungsvorbereitenden Prozessen auf.

Das ist eine enorme Chance. Aber zugleich auch eine neue Verantwortung.

Der EU AI Act macht deutlich, dass die Nutzung von AI-Systemen kein unsichtbares internes Experimentieren bleiben darf. Unternehmen müssen zunehmend wissen, welche AI-Lösungen sie verwenden, zu welchem Zweck, auf welchem Risikoniveau, unter welcher menschlichen Aufsicht, mit welcher Dokumentation und in welchem Datenverarbeitungsumfeld.

Das ist insbesondere für zwei Zielgruppen kritisch.

Zur ersten Gruppe gehören Unternehmen, die AI Workflows für andere Unternehmen bauen. Sie sind nicht mehr nur technologische Umsetzer, sondern zunehmend auch Vertrauens- und Compliance-Partner.

Ein Kunde wird nicht nur fragen:

„Funktioniert die Automatisierung?“

Sondern auch:

  • ist sie sicher,
  • ist sie dokumentiert,
  • berücksichtigt sie die Anforderungen des EU AI Act,
  • gibt es menschliche Aufsicht,
  • werden Datenschutz- und Betriebsrisiken behandelt,
  • was passiert im Fehlerfall,
  • wer übernimmt Verantwortung für den Betrieb.

Zur zweiten Gruppe gehören Unternehmen, die AI Workflows in ihrem eigenen Betrieb einsetzen.

Dort taucht AI häufig schnell, an mehreren Stellen und mit unterschiedlichen Tools auf: im Marketing, im Kundenservice, im Vertrieb, im Finanzbereich, im HR oder in der internen Administration.

Das Problem ist, dass diese Lösungen in vielen Unternehmen nicht als einheitliches System funktionieren, sondern separat, bei verschiedenen Mitarbeitenden, in unterschiedlichen Tools. Kurzfristig kann das bequem erscheinen. Langfristig kann es jedoch erhebliche betriebliche, datenbezogene und EU-AI-Act-bezogene Compliance-Risiken verursachen.

Ziel des monatlichen AI Officer Service ist es, dieses Risiko in ein kontrollierbares, transparentes und geschäftlich nützliches System zu überführen.

Er funktioniert ähnlich wie ein externer ISO-9001-Berater oder Qualitätsmanagementpartner: Wir geben jedoch nicht nur eine einmalige Beratung und verschwinden dann wieder, sondern unterstützen kontinuierlich den AI-Betrieb in Ihrem Unternehmen und die Compliance mit dem EU AI Act — ebenso wie die Einführung und Anwendung eines Systems, das dem Standard ISO 42001:2023 für Managementsysteme für Künstliche Intelligenz entspricht.

Wir helfen dabei, jene AI-basierten Prozesse aufzubauen, weiterzuentwickeln, zu dokumentieren und unter Kontrolle zu halten, die eine immer größere Rolle im Betrieb des Unternehmens spielen.

Der AI Officer hilft dabei, dass Ihr Unternehmen AI schneller und mutiger einsetzen kann, während Verantwortungs-, Dokumentations-, Datenverarbeitungs- und EU-AI-Act-bezogene Fragen nicht unbeantwortet bleiben.

Was bedeutet das in der Praxis?

Der AI Officer hilft dabei zu erfassen, wo und wofür Ihr Unternehmen AI einsetzt.

Das ist der erste kritische Schritt, denn viele Unternehmen nutzen heute bereits Künstliche Intelligenz, ohne darüber ein zentrales Gesamtbild zu haben. Ein Mitarbeitender nutzt ChatGPT für Textarbeit, ein anderer erstellt mit einem AI-Tool Reports, ein dritter generiert automatische E-Mail-Antworten, ein vierter verbindet einen AI Workflow mit internen Systemen.

Jede einzelne dieser Anwendungen kann für sich genommen nützlich sein.

Zusammen und ohne Kontrolle können sie jedoch ein Risiko darstellen.

Die Aufgabe des AI Officer besteht darin, daraus ein transparentes AI-Verzeichnis, eine Betriebsordnung und ein internes Kontrollsystem zu entwickeln.

Er hilft dabei zu bestimmen, welche AI-Nutzungen einfache, risikoärmere Unterstützungsprozesse sind und welche sensiblere Bereiche betreffen. Besonders wichtig ist das im HR, in der Kundenkommunikation, bei der finanziellen Entscheidungsvorbereitung, im Gesundheitswesen, im Rechtsbereich, in der Bildung oder in anderen vertrauenssensiblen Bereichen.

Aufgrund des risikobasierten Ansatzes des EU AI Act ist es nicht unerheblich, zu welchem Zweck und in welchem Umfeld ein AI-System betrieben wird. Es gibt Fälle, in denen auch der Standard „ISO 31000 Risikobewertung“ angewendet werden muss.

Der AI Officer unterstützt auch die Ausarbeitung interner AI-Richtlinien und Dokumentationen oder übernimmt diese Aufgabe vollständig.

Ein Unternehmen wird früher oder später Kunden oder Aufsichtsbehörden Fragen beantworten müssen wie:

  • welche AI-Tools Mitarbeitende verwenden dürfen,
  • welche Daten nicht in ein AI-System hochgeladen werden dürfen,
  • wann menschliche Kontrolle erforderlich ist,
  • wer einen neuen AI Workflow freigeben darf,
  • wie AI-basierte Prozesse dokumentiert werden,
  • was wir Kunden über die AI-Nutzung mitteilen,
  • wie wir die aus dem EU AI Act resultierenden Compliance-Anforderungen behandeln.

Diese Fragen sollte man nicht erst dann zum ersten Mal stellen, wenn bereits ein Problem entstanden ist.

Nicht dann, wenn eine Kundenbeschwerde eingeht.

Nicht dann, wenn ein vertraglicher Streit entsteht.

Und nicht dann, wenn ein größerer Partner erstmals die Compliance-Dokumentation anfordert – weil es ihm dadurch leichter fällt, sein eigenes System nachzuweisen.

Warum ist das jetzt dringend?

Weil sich der AI-Markt aktuell in einer Phase befindet, in der viele schnell bauen, aber nur wenige reguliert bauen.

Für kurze Zeit kann das wie ein Wettbewerbsvorteil wirken.

Langfristig werden jedoch jene Unternehmen in einer Vertrauensposition sein, die nicht nur zeigen können, dass sie „eine AI-Lösung haben“, sondern auch, dass:

  • wir dokumentiert wissen, wo wir AI einsetzen,
  • wir die relevanten Anforderungen des EU AI Act kennen,
  • wir eine interne AI-Nutzungsordnung haben,
  • wir menschliche Aufsicht sicherstellen,
  • wir Datenschutz- und Betriebsrisiken behandeln,
  • wir Kunden-, Partner- oder Auditfragen beantworten können,
  • wir die Compliance nicht erst nachträglich zusammenbauen.

Der EU AI Act ist nicht nur ein Problem großer Unternehmen. Der EU AI Act gilt für jedes (!!) Unternehmen, das in der EU tätig ist oder in die EU liefert.

Auch kleinere Unternehmen — sogar Ein-Personen-Unternehmen — sind betroffen, wenn sie AI-Systeme entwickeln, verkaufen, integrieren oder in ihren eigenen Geschäftsprozessen einsetzen. Besonders gilt das für Unternehmen, die AI Workflows für andere Unternehmen bauen, weil die AI-Lösung dort bereits zu einem Dienstleistungsprodukt wird.

Wer das rechtzeitig erkennt, kann den EU AI Act nicht nur als Compliance-Zwang behandeln, sondern auch als Vertriebsvorteil nutzen.

Ein Unternehmen, das AI Workflows baut, kann zum Beispiel wesentlich professioneller am Markt auftreten, wenn es nicht nur Automatisierung anbietet, sondern auch eine geordnete AI-Governance-Perspektive, dokumentierte Prozesse, Risikodenken und einen EU-AI-Act-bewussten Betrieb. Das ist heute ein USP am Markt!

Ein Unternehmen, das AI nutzt, kann wiederum deutlich ruhiger skalieren, wenn nicht jedes AI-Tool und jeder Workflow ein Eigenleben führt, sondern ein externer AI Officer dabei hilft, die Entwicklung zu überblicken, zu strukturieren und unter Kontrolle zu halten.

Für wen ist der AI Officer Service empfehlenswert?

Der AI Officer Service ist besonders empfehlenswert für Unternehmen, die:

  • AI Workflows bauen,
  • AI-Automatisierung verkaufen,
  • AI-basierte SaaS- oder digitale Dienstleistungen anbieten,
  • AI-Lösungen bei ihren Kunden einführen,
  • oder bereits AI Workflows in ihrem eigenen Betrieb einsetzen.

Für Unternehmen, die AI Workflows bauen, ist der AI Officer nicht nur eine interne betriebliche Unterstützung, sondern auch ein Instrument zur Stärkung des Marktvertrauens.

Wenn der Kunde sieht, dass der Anbieter nicht nur technisch, sondern auch aus Sicht des EU AI Act bewusst denkt, kann das ein erheblicher Differenzierungsvorteil sein.

Für Unternehmen, die AI Workflows nutzen, hilft der AI Officer dabei, dass die AI-Nutzung nicht inselartig, unkontrolliert und personenabhängig bleibt, sondern zu einem transparenten, dokumentierten, entwickelbaren und auch auf Führungsebene steuerbaren System wird.

Warum sollte man dies als monatliche Dienstleistung denken?

AI-Compliance und AI-Betrieb sind kein einmaliges Projekt.

AI-Tools verändern sich. Die Anwendung des EU AI Act wird schrittweise schärfer. Unternehmens-Workflows entwickeln sich weiter. Neue Automatisierungen entstehen. Neue Risiken entstehen. Kunden, Partner und Lieferanten werden immer mehr Fragen stellen.

Deshalb ist die Rolle des AI Officer kein einmaliger Beratungstag, sondern eine kontinuierliche externe Unterstützung.

Im Rahmen einer monatlichen Zusammenarbeit überprüfen wir regelmäßig die AI-Nutzung, aktualisieren die erforderlichen Dokumentationen, unterstützen die Einführung neuer AI Workflows, helfen bei der Ausarbeitung interner Regeln und sorgen dafür, dass Ihr Unternehmen nicht getrieben wird, sondern sich bewusst durch das AI-Zeitalter bewegt.

Das folgt derselben Logik wie bei einem Unternehmen, das einen externen ISO-9001-Berater, Datenschutzexperten oder Arbeitsschutzberater hinzuzieht.

Nicht, weil jeden Tag ein Problem besteht.
Sondern damit das System laufend in Ordnung bleibt und man nicht erst dann hektisch reagieren muss, wenn es bereits zu spät ist.

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